Erleben und Entdecken

Antwerpen (Antwerpen, Mechelen, Lier)

events:

 

Nov 2010 De Nachten in De Singel, Antwerpen

(einzigartiges Musik-,  Literatur-, Tanz-, Video - Happening)

 

Kultur:

 

Ein Rest von dem Sint-Catharinabegijnhof, Antwerpen liegt an der Rodestr. weit entfernt vom historischen Stadtkern, aber zwischen Ossenmarkt und Paardenmarkt. Um 1900 und 1972 mit jeweiliger Auffassung renoviert, sind die Häuser heute an normale Bürger vermietet.

Herentals: Ein weiterer Sint-Catharinabegijnhof, Herentals liegt zwischen Burchtstr. und Begijnenstr; Kirchlein (1614) mit Häusern (17 Jhdt); ein Teil ist nun von Schule und modernem Altersheim besetzt, der Rest als soziales Wohnprojekt betrieben. Sehenswert noch Het Gasthuis Komplex, Lakenhal en Beiaard (seit 1430 Rathaus, Brabantsche Gotik), Kasteel en Arboretum Le Paige (Schloss mit seltener Baumkollektion, 19 Jhdt).

Hoogstraten: Der schöne Sint-Catharinabegijnhof, Hoogstraten  nach vernichtetem Brand im 17. Jhdt wieder aufgebaut; ab 1992 vorbildlich sanft renoviert von den 34 Mitgliedern des vzw Het Convent (99 Jahre Erbpacht). Sint-Catharinakerk in typisch Kempenser Ziegelstein-Gotik (1525) mit bunten Glasfenstern und Chorgestühl (16 Jhdt).

Lier: Ein romantischer Sint-Margarethabegijnhof, Lier (ca. 1200 gegründet, dreimal abgebrannt, mit barocker Kirche, 162 kleine Häuser im Schachbrett angeordnet) liegt zwischen Zimmerplein und Stadspark (siehe unten "Stadt Lier").

Mechelen: Der Grosse und Kleiner Begijnhof, Mechelen liegt um die Sint-Katelijnenkerk; leider degradierte er lange Zeit, nur noch einige stimmige Teile des Ensembles erhalten (siehe unten "Stadt Mechelen").

Turnhout: Auch im 15. und 17. Jhdt blühte der Begijnhof, Turnhout auf - zu sehen ist heute nur ein langgestreckter Rest mit gutem Begijnhof  Museum. In der Nähe gleich das Kasteel van Turnhout: im 13. Jhdt diente es den Herzögen von Brabant als Jagdschloss, Margaretha von Österreich und Maria von Ungarn bauten es zur Residenz aus; 1908 vom Abbruch verschont und erst wieder 1921 restauriert.

Nationale Museum van de Speelkaart, Druivenstr. 18, 2300 Turnhout, 014 41 56 21 (di-SA 14-17, So 11-17)

 

 

Schöne Dörfer:

Kalmthout: Willy Vandersteen Studio, auch der Bruegel der Cartoons genannt, mit Suske en Wiske Kindermuseum, Beauvoislaan 98; Wanderungen im 4000 h grenzüberschreitenden Heide-Naturpark (blüht im Aug-Sep) oder im Arboretum, Heuvel 2.

Cafe Heide Statie, Heidestatieplein 4, Heide-Kalmthout, 03 448 47 27 (originelles, einfallsreiches Terrasencafe im Bahnhof, tolle broodjes)

Brasserie Helhoeve u.a. im Naturpark.

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cafe-resto Kiekenhoeve, Moerkantsebaan 48, 2910 Essen, 03 667 35 64

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Oostmalle lockt mit Kasteel De Renesse (16 Jhdt, 1920 und 1983 renoviert; Gemeindeaktivitäten) und Kutschenmuseum mit Cafe-Restaurant.

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Zoersel bietet einen 400 h grossen Zoerselbos (Wald mit Heide) mit Boshuisje und Loteling Hausbier; grosser Andrang am Wochenende.

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Brasschaat mit gepflegten Gemeindepark (mit schönem Schloss und Teich, Rosengarten, Kulturzentrum, Sportanlagen).

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Hingene mit gelbem neoklassizistischem Kasteel d'Ursel (1761), Park, Jagdpavillion mit Terrassencafe De Notelaer, Notelaersdreef 2;

Eetcafe De Woerd, Leopoldstr. 9, Hingene, 03 830 05 87

Eeet- & Praatcafe De Messine, E.Vleminckxstr. 31, Hingene, 03 899 55 01

Herberg De Zwaan, Wolfgang d'Urselstr.22, Hingene, 03 899 13 63

Brasserie in d'Oude poort, E.Vleminckxstr. 81, Bornem, 03 889 31 96

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Bornem-Weert: Kasteel Melis, Lippelo; Streekmuseum De Zilverreiger mit Cafe Herberg De Slijkneus, Scheldestr. 18, 03 889 06 03;

Taverne De Blauwe Reiger, Scheldestr. 34, 03 889 45 11;

Taverne 't Veerhuis, Binnendijkstr. 5, 03 889 77 09;

Taverne d'Oude Schelde, Binnendijkstr. 15, 03 889 19 04;

Brasserie De Wandelaar, Binnendijkstr. 2, 03 889 47 11;

Taverne De Snep, Dijkstr. 32, 03 828 20 84;

Cafe-resto 't Sas, Sas 1, 03 889 22 84

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das fotogene Kleinstdorf Gestel: Pastorei(1875) mit gotischer Sint-Lambertuskerk, Schandpfahl (1779) und weiteren Häusern aus dem 18. Jhdt. zwischen Gestelhof und Hof van Rameyen mit herrlich offener und Ruhe ausstrahlender Rubenslandschaft entlang der Groten Nete.

Herberg De Boekt, Kesselsteenweg 14, 03 482 12 45 oder besser noch Terrassencafe 't Schipke, Niemandshoek 12, Herenthout, 014 50 01 74 (täglich ab Mittags) mit Sicht auf die Nete.

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Heist-op-den Berg: kleines Dorf mit aussergewöhnlichem Rommelmarkt (Flohmarkt und Antiquitäten) plus umfangreichem Bio-, Gemüse-, Obst- und Kleintiermarkt um die Eugeen Woutersstraat (Sonntags Vormittags).

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In den Niederlanden liegt die merkwürdige Zwillings-Enclave Baarle (Baarle- Hertog mit 2000 Belgiern, Baarle-Nassau mit 6000 Niederländer; 1843 wurde die Grenze mitten durch das Dorf und sogar durchs Haus gezogen, 1974 und 1995 mehrfach bereinigt - in welchem Land die Haustür steht, bestimmt die Nationalität der Einwohner, verleitete zum Schmuggeln, erheitert bei Sprachverwirrungen; im Ortskern sehr viele Cafes und Restaurants u.a.

De Verboden Vrucht, Oosteind 1, Baarle-Hertog, 014 699 929

't Brouwershuys, Molenstr. 42, Baarle-Hertog, 014 699 403 (weit bekannte Bierinstitution mit riesige Bierauswahl und leckeren Biergerichten).

 

Stadt Antwerpen 2000 (Kultur, Essen & Trinken)

 

 

Stadt Mechelen 2800 (Kultur, Essen & Trinken)

Der Grosse und Kleiner Begijnhof, Mechelen liegt um die Sint-Katelijnenkerk. Im 13. Jhdt gegründet,  blühte bis zur Mitte des 16. Jhdt; ab 1920 degradierte er langsam durch stillose Renovierung bis ca. 1990 eine Gegenbewegung  Teile des Ensembles wenigstens erhalten hat. Hof van Busleyden (16 Jhdt, Renaissance) mit humanistischem Garten; Hof van Margareta van Oostenrijk (16 Jhdt, nun Gerichtshof) mit öffentlich zugänglichem frz. Innengarten. Refuge van Tongerlo beherbergt seit 1983 die weltbekannte Wandteppichmanufaktur De Wit (Museum und Weberei, Restauration). Und dann im Sommer noch der Rosengarten von Mechelen, Vrijbroekpark.

 

Stadt Lier 2500 (Kultur, Essen & Trinken)

ein hübsches historisches Städtchen mit mittelalterlichem Kern und elegantem Rathaus (18 Jhdt) auf dem Grote Markt, umschlossen von der malerischen Nete; 162 schnukkelige weissgestrichene Ziegelsteinhäuser in 11 malerischen Gassen um die barocke Begijnhofkirche (17 Jhdt) zeigen eine vorbildlich gelungene Renovierung eines Begijnhofes inmitten der Stadt - ein lebendiger, authentischer Stadtteil und atmet viel Atmosphäre dank liebevoller Renovation und einem guten Mix von sozialem und privatem Wohnungsbau; Sint-Gummaruskirche (Brabantse Gotik) mit ältesten bleiverglasten Fenstern; Zimmertoren (Louis Zimmer 1888-1970, empfehlenswerte Museumsführung: Genie fuer astronomische Uhrwerke); Timmermans-Opsomershuis (Kunstmuseum für Schreiber Felix Timmermans, Maler Isidor Opsomers und weitere Künstlerfreunde).