In Franken unterscheidet man zwei Gebiete: Bierfranken und Weinfranken. Wobei natürlich im Bierfränkischen auch ein guter Tropfen Frankenwein und in Weinfranken ein frisch gezapftes Bier serviert wird.
Gscheitgut, Franken is(s)T besser, Michael Müller Verlag
Mainfranken, Michael Müller Verlag
Fraenkische Schweiz, Michael Müller Verlag
Franken, Michael Müller Verlag
Marktheidenfeld versteht sich als Brücke zwischen dem Wald des Spessart und dem Reb- und Ackerland. Zwischen Neustadt und Erlach mit dem Mainsteg beginnend, verbinden sieben Brücken die beiden Seiten des Maintals.
Zur schönen Aussicht, Brückenstraße 8, 97828 Marktheidenfeld, 09391 - 30 55, www.hotelaussicht.de, (DZ 77-120)
Spechtshaardt, Rolandstraße 34, 63860 Rothenbuch , 06094 9720-0 , www.spechtshaardt.de , (DZ 70-90)
Jägerhof (Gasthof-Metzgerei) , Hauptstraße 223, 63879 Weibersbrunn, 06094 -361 , www.hoteljaegerhof.de , (DZ 75-90)
Hotel Anker- Weinhaus Anker, (romantic hotel) , Kolpingstr. 7 , 97828 Marktheidenfeld , 09391 6004-0 , www.hotel-anker.de , (DZ 100-130)
Weinhaus Anker , (gute Küche) , Obertorstr. , 97828 Marktheidenfeld
Pension Weinkrug, Maintalstr. 19, 97855 Triefenstein-Homburg-Unterstadt, 09395 1029 , www.weinkrug-homburg.de , (DZ 50)
Weingut Deppisch, An der Roethe 2, 97837 Erlenbach , 09391 98270 , www.deppisch.com
Die Fränkische Alb, auch Fränkische Schweiz genannt, bietet eine herrlich abwechslungsreiche Landschaft mit liebenswerten kleinen Städtchen, wo die Gemütlichkeit noch Vorrang hat.
Hersbruck ist eine erlebenswerte Stadt (cittaslow) auf bierfränkischem Gebiet: auch wenn von den 30 Häusern mit Braurecht in der Stadt (gebraut wurde in drei Brauhäusern) heute nur noch das Bürgerbräu übrig blieb, aber dort werden neben Lager und Pils noch Spezialitäten wie Albweizen oder Dampfsud gebraut. Die alte Tradition der "Kommunbrauer" ist noch in Neuhaus lebendig.
Hotel-Pension Buchenhof, Am Buch 15, 91217 Hersbruck , 09151 30 51 , www.hotelpension–buchenhof.de, (DZ 60 Eur)
Gasthof Resto Cafe Bauer, Martin-Luther-Str. 16, 91217 Hersbruck , 09151 81 88 0, (DZ 80 Eur, HP +30)
Gasthof Schwarzer Adler, Martin-Luther-Str. 26 , 91217 Hersbruck , 09151 22 31 , www.schwarzer-adler-hersbruck.de, (DZ 70 Eur, HP+24, VP+48)
Gasthof-Landhotel Grüner Baum , Kühnhofen 3 , 91217 Hersbruck , 09151 944 47, www.gruener-baum-hersbruck.de, (DZ 70-80 Eur)
Gasthof Goldener Hirsch , Hirschbacher Dorfplatz 1-3 , 92275 Hirschbach , 09151 98 63 00 , www.goldenerhirsch.de, (DZ 40 Eur, HP +16, VP +20)
über 90 Prozent der noch ca. 270 fränkische Brauereien sind familiengeführte kleine Privatbrauereien, mehr als die Hälfte davon liegen in Oberfranken. Hier gilt es also viele lokale Biere zu trinken.
Alkoholfreies Bier: weniger als 0,5 Gewichtsprozent Alkohol
Märzen: Auch Festbiere. Untergäriges Bier mit einem Stammwürzegehalt von mindestens 13 Prozent. Vollmundig, malzaromatisch, gering hopfenbitter. Farbe goldgelb bis etwas dunkler. Es wurde früher im März eingebraut und sollte den Sommer über halten.
Kellerbier: Unfiltriert, naturtrüb, untergärig, niedriger Kohlensäuregehalt (ungespundet). Stammwürzegehalt zwischen 12- 13 Prozent. Hopfenbetont, vollmundig, dunkle Farbe.
Lager: Alle untergärigen Biere sind Lagerbiere. Der Stammwürzegehalt liegt bei 11-12 Prozent, sie sind gering gehopft und leicht im Trunk. Auch Hell- oder Vollbier genannt.
Pils: Untergäriges Bier von hellgelber Farbe, leicht im Trunk. Es ist oft ausgeprägt hopfenbitter, häufig auch mit Hopfenaroma. Der Stammwürzegehalt von Pils liegt bei 11-12 Prozent.
Rauchbier: wird untergärig gebraut und hat als Lager einen Stammwürzegehalt von mindesten 11 Prozent, als Märzentyp bis 14 Prozent Stammwürze. Es ist meist vollmundig, raucharomatisch, niedrig gehopft und von dunkler Farbe. Das Grünmalz für diese Spezialität wird über dem Buchenholzfeuer direkt gedarrt, dabei nimmt es den typischen Rauchgeschmack an.
Starkbier: Das Bockbier muss mindestens 16 Prozent, Doppelbock mindestens 18 Prozent Stammwürze haben. Bockbiere sind vollmundig und malzaromatisch. Früher dienten sie als Fastenbiere und wurden meist in der kälteren Jahreszeit ausgeschenkt.
Weizen oder Weißbier: Obergärig aus Gersten- und Weizenmalz gebraut. Weizenbiere sind sehr spritzig durch ihren hohen Kohlesäuregehalt, malzaromatisch und schwach gehopft. Stammwürzegehalt zwischen 11,5- 13 Prozent.
Der Bierkeller ist dem Erlass vom bayrischen König Ludwig I. zu verdanken, dass Bier nur in den Wintermonaten zwischen "Michaeli und Georgi" gebraut werden durfte. Da das Volk aber nicht auf den Genuss von untergärigem Bier verzichten wollte, welches zum Gären eine Temperatur von vier bis acht Grad benötigt, ließen die findigen Brauer tiefe Kellerhöhlen in den Fels schlagen. Hier lagerte und reifte das Bier in Fässern unter riesigen Brocken von Natureis, das im Winter aus Flüssen und Seen geschlagen wurde. Zum Schutz vor der Sonnenwärme streuten die Brauer hellen Kies auf die Kellerhöhlen und pflanzten schattenspendende Kastanien oder Linden. An diesem angenehmen Ort wurde im Sommer das frische Bier ausgeschenkt.
Dass mitgebrachte Brotzeiten auf den Kellern verzehrt werden dürfen, geht auch auf König Ludwig I. zurück. Um Gaststätten ohne eigenen Bierkeller einen Wettbewerbsvorteil zu verschaffen, verbot er das Servieren von Speisen an den provisorischen Schankplätzen. Die findigen Bürger packten daraufhin Brot, Wurst und Käse in Körbe, bevor sie mit der Familie und guten Freunden auf die Keller gingen.