Empfehlenswert das Folonmuseum von La Hulpe beherbergt in Museum und Solvaypark über 500 Aquarelle, Drucke, Poster und Statuen, die der Sehnsucht des Verreisens Ausdruck geben. Der Park im englischen Stil lädt auch zum ausgiebigen Spaziergängen ein (Chateau, Teiche, Pferdewiesen, Rhododendron, usw).
Nivelles (Nijvel) war eine mittelalterliche Stadt, die im 19 Jhdt ihre Stadtmauern und -tore der Ausbreitung opferte. Dafür gibt es aber noch noch die kolossale romanische Gertrudiskirche, zahlreiche alte Häuser (14-17 Jhdt) in Rue Saint-Georges und Stadtteil Sint-Jacob, den Parc de la Dodaine (frz. Gartenarchitektur); schmucker Justizpalast I von 1891 von V. Dumortier (pl. Albert I). In den letzten Jahren überzeugende moderne Architektur: Justizpalast II von 2001 von Natowitz, Jadot & du Pre Werson (r. Clarisse 115), le pont restaurant d Orival 2001 von P. Samyn (über der E19), Espace Dotremont 2001 von P. Samyn(Av. J. Monnet 12) und IPFC 2008 (rue Demulder 1).
lokale Spezialität: traditionelle tarte de djote
Event: 1 Hälfte Dez grosser Weihnachtsmarkt in Nivelles am Kloster von La Collegiale Sainte-Gertrude (klassischromanisch harmonischer Bau mit überwältigendem Interieur, 11. Jhdt, wieder aufgebaut nach dem 2. Weltkrieg)
Braine-l Alleud (Waterloo) - Wieder am 18. Juni 2010 (09:30–18:30) beginnt es auf dem Schlachtfeld mit Kanonenschiessen, Fanfaren, Aufstellen der Truppenlager....gefolgt am 19.-20. Juni mit dem Replay von Aufmarsch der Truppen und der Schlacht von Waterloo vom 18 Juni 1815 vor den Tribünen. An sonstigen Tagen gibt es den Löwenhügel mit riesigem rundum Panoramabild der Schlacht (110m lang mal 12 m hoch, 1912 gemalt von Louis Dumoulin), das Wellington Museum im nahen Dorf Waterloo und das letzte Hauptquartier von Napoleon (Museum mit grossem Obstgarten).
restaurants:
de Bouche a Oreille
Ch de Bruxelles 79
1410 Waterloo
02 351 40 73
TBD
Ottignies-Louvain-la-Neuve (das neue Leuven - geboren aus dem "Sprachstreit" an der KU Leuven in den 60er Jahren), eine moderne funktionalistische Architektur auf Betonstelzen, entwickelte sich zur lebhaften autofreien Studentenstadt mit attrativem Wohnen im Grünen drum herum. Ein grosses Lob an die Architekten Jean-Pierre Blondel, Raymond Marie Lemaire und Pierre Laconte für die jüngste funktionstüchtige Stadt Belgiens von 1971. Neben Unibibliothek, Aula, Musee de Louvain-la-Neuve (moderne Kunst), Roger Somvilles Mauerfresco "Qu est-ce-qu un intellectuel?"(was ist ein Interlektueller?) in der rue des Wallons, gibt es jetzt auch noch das attraktive erst 2009 eröffnete Hergesmuseum vom Stararchitekt Christian de Portzamparc (für das Erbe von Belgiens berühmtestem Cartoonist Herge) mit anspruchsvollem Cafe/Resto. Auf allen Plätzen und Strassen in LLN bunte kleine Restaurants/Cafes mit Küche aus aller Welt, die zum Verweilen bzw. Studieren einladen.
Wer dagegen romantische Atmosphäre in Ruinen von strenger Sauberkeit und architektureller Schönheit vorzieht, fährt zur grössten und schönsten Zisterzienserabtei Villers-la-Ville (Romanik, Gotik; Blütezeit 13. und 18. Jhdt, ca. 1800 zum recycling von Baumaterial erniedrigt) mit grossem Bauernhof und früher 35 zugehörigen Wassermühlen an Thyle und Dijle.